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Do

20 Uhr

In der Reihe "Erzähl-Klassiker":
Amor & Psyche
mit Michl Zirk und Uwe Freytag

 
     

Eine Kooperation Kulturzentrums im Krakauer Haus mit der Erzählbühne von Michl Zirk
 

 

 


 

 
So

11.30 Uhr

Sonntagsmatinee:
„Leopold Tyrmand: Vom Bösen und vom Lebendigen"

Leopold Tyrmand (1920, Warschau – 1985 Rockford, Illinois, USA) machte sich nicht nur als polnische Jazz-Legende einen Namen, sondern war auch Schriftsteller, Publizist und seinerzeit Playboy und Enfant terrible der Warschauer Künstlerszene der 1950er Jahre. Er war am Aufbau der polnischen Nachkriegs-Jazzszene maßgeblich beteiligt, etwa als Schirmherr des ersten polnischen Jazzfestivals 1954 in Krakau. Literarisch wurde er durch seine regimekritischen Werke bekannt, die in Polen verboten wurden, jedoch in Übersetzungen in der Bundesrepublik Deutschland und in Großbritannien erschienen.
Bei der Matinee am 18. Feb. widmen sich Antje Cornelissen und Andrzej Baczewski eben diesem literarischen Werk und lesen aus „Der Böse“ („Zły“, 1955), „Ein Hotel in Darlowo“. Roman („Siedem dalekich rejsów“) und "Dzienniku 1954". Musikalisch begleitet werden sie von Paweł Czubatka.
Eintritt 5 Euro, für Mitglieder der DPG frei
Foto: Matthias Schriefl

 
     

Veranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft in Franken e.V.
 

 

 


 

 

 
Sa

19 Uhr

Vernissage der Ausstellung "8.März - eine Erinnerung?" mit Arbeiten von Kama Kuik
Die polnische Künstlerin Kama Kuik betrachtet ihre Ausstellung als ganz persönliches Loblied auf den 8. März – den internationalen Frauentag - hier und heute. Für Frauen und Männer, denn ihrer Meinung nach schaffen erst das Zusammensein und die gemeinsame Gegenwart das, was am allerwichtigsten ist. Sie beschreibt ihre Frauenportäts für diese Ausstellung als Phantombilder aus ihrer Kindheit. Unscharf wiedergegebene persönliche Eindrücke, mit denen sie versucht, die Vergangenheit noch einmal aufzurufen und sich in die Welt zu begeben, die sie damals prägte und der sie ihre Liebe zu den Farben zu verdanken hat.
Kama Kuik ist Absolventin der Akademie der Schönen Künste sowie der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań und Absolventin des Aufbaustudiums in Kunsttherapie an der Pädagogischen Hochschule in Warschau, lebt und arbeitet in der polnischen Stadt Puck in der Woiwodschaft Pommern. Seit dem Jahr 2000 malt Kama Kuik Gesichter, Porträts, die von wichtigen Lebensphasen und sozialen Prozessen erzählen.
Ausstellungsdauer bis 30. März 2018, der Eintritt ist frei. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus, Mo. und Fr. 10-13 Uhr, Do. 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de

 
     
Eine Veranstaltung des Krakauer Turm e.V., gefördert durch Bezirk Mittelfranken und Marschallamt der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern, Polen)
 

 

 


 

 
Do

20 Uhr

In der Reihe "Erzähl-Klassiker":
Josef-der Träumer
mit Michl Zirk und Liu Katharina Nestler

 
     

Eine Kooperation Kulturzentrums im Krakauer Haus mit der Erzählbühne von Michl Zirk
 

 

 


 

 
Sa

20 Uhr

Trio Silberman and Three Of A Perfect Pair

Mit dem Trio Silberman and Three Of A Perfect Pair landet ein fulminantes Jazz-Trio aus den tiefsten Jazz-Sphären direkt im Krakauer Haus in Nürnberg. Die polnische Jazz-Szene ist eine der spannendsten der Welt und bringt immer wieder großartige Acts hervor – so wie dieses Trio bestehend aus Mateusz Gawęda am Klavier, Jakub Mielcarek am Bass und Łukasz Stworzewicz am Schlagzeug.
Ihr Stil ist eigen, bedient sich an verschiedenen Elementen zeitgenössischer Musik. Mal vorantreibend-energetisch, dann wieder nahezu meditativ-hypnotisch ziehen sie ihr Publikum in den Bann.
Das Trio Silberman and Three Of A Perfect Pair wird Tracks von ihrem aktuellen, gleichnamigen Debütalbum vortragen. Es zeichnet sich durch anspruchsvollen Jazz aus, der sich verschiedener Musikrichtungen bedient. Der Titel „La Mamma Morta“ stammt ursprünglich aus der Oper „Andrea Chénier“ aus dem Jahr 1896 von Umberto Giordano und wird hier in verjazzter, gegroovter Form wiedergegeben. „Dedicated to Starman“ ist eine Hommage an David Bowie und greift seinen Song „I’m Deranged“ von 1995 auf.
Das Besondere: sie integrieren Gedichte von Krystyna Miłobędzka in ihre Tracks, nicht gesungen, sondern vorgetragen durch den Schauspieler Jan Peszek, der auf den bekanntesten polnischen Theatebühnen stand und unter der Regie von u.a. Kazimierz Dejmek, Andrzej Wajda, Krystian Lupa und Jerzy Jarocki spielte.  Immer wieder tauchen Gedicht-Sequenzen scheinbar aus dem Nichts auf, bleiben unkommentiert stehen und  inspirieren so zum eigenen Sinnieren über das Gesprochene.
Auch wer Polnisch nicht versteht wird am sonoren, nachdenklichen Sprachklang Peszeks Gefallen finden und sich angesprochen fühlen.
Die Gedicht-Sequenzen werden nicht live vorgetragen, sondern von Band eingespielt.
Eintritt: 7 Euro

 
     

Eine Veranstaltung des Kulturzentrums im Krakauer Haus
     
 

 

 

 

 

 
Fr

20 Uhr

BIGFOOT (Hadera)
Konzert

Denken wir an einen Bigfoot, dann denken wir an ein großes, langhaariges, zweibeiniges, menschenähnliches Wesen; eine Kombination aus Folklore, Fehlbetrachtung und Fälschung. Das trifft die Sache ganz gut bei der Musik von Dor Koren. Denn Dor aus Nürnbergs Partnerstadt in Israel - Hadera -- hat den Bigfoot nach Israel gebracht, in Form seiner kleinen aber feinen, selbstgemachten Musik.
Mit einer Grazie, die zur mythischen Geschichte und der Größe des wilden Tieres passt. Nachdem Bigfoot vor kurzem eine Europatournee abgeschlossen haben, kommt Dor Koren für einen einzigen, exklusiven Solo-Auftritt nach Nürnberg in den Krakauer Turm, um seine Musik mit uns im intimen Rahmen und vor großer Kulisse zu teilen.
 
     
Ermöglicht durch das Amt für Internationale Beziehungen in Kooperation mit dem Krakauer Haus und den Lokalen Leidenschaften von Radio Z.
 

 

 

 

 
So

10.30 bis
12 Uhr

Drachen-Workshop
Eine Kinder-Eltern-Aktion - Workshop für Kinder von 5 bis 9 Jahren
DIE LEGENDE VOM KRAKAUER DRACHEN

Ort: Germanisches Nationalmuseum, Eintritt: € 3,00 pro Kind zzgl. Eintritt

Diese Geschichte kennt in Krakau jedes Kind: Ein Drache trieb in Krakau und im Umland sein Unwesen. Viele tapfere Ritter konnten ihn nicht besiegen – bis ein schlauer Schuster auf eine pfiffige Idee kam… Mit welchem Trick er den Drachen überlistete und wie er dafür von dem König Krak belohnt wurde – das erfahren Kinder in diesem Workshop. Nach einem spannenden Besuch in der Museum bauen sie zusammen mit einem deutsch-polnischen Künstlerpaar beeindruckende Drachenfiguren. Übrigens: auf alle teilnehmenden Kinder wartet eine kleine Überraschung.

 
     

Eine Kooperation des Kulturzentrums im Krakauer Haus mit
Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg ( KPZ)

 

 

 

 

 



Im Cinecittà kann man vom 19. bis 25. April wieder einige der spannendsten Werke des aktuellen polnischen Films erleben. Seit Jahrzehnten sind herausragende polnische Regisseure aus der internationalen Filmszene nicht wegzudenken, Namen wie Andrzej Wajda oder Krzysztof Kieślowski stehen für hochkarätige, außergewöhnliche und ausgezeichnete Filme von Weltrang. Und auch dem polnischen Film der Gegenwart geht es blendend, immer mehr Werke schaffen es in die Listen der internationalen Festivalnominierungen, in den europaweiten Filmverleih und in das reguläre Kinoprogramm. „Pokot/die Spur“, ein verstörender Öko-Thriller von Agnieszka Holland oder „Loving Vincent“, ein kunstvoll animierter Kriminalfilm über den Tod Vincent van Goghs, sind die besten Beispiele.

So darf man sich auf die diesjährige Filmwoche besonders freuen, denn es werden sowohl Perlen des alternativen Kinos als auch unterhaltsame Mainstream-Filme gezeigt. Das Programm ist ein Geheimtipp für Entdecker, ein reicher Fundus für Liebhaber des anspruchsvollen Films und ein fester Termin für die vielen treuen Besucher der Filmwoche. Ein Highlight wird der Film „Serce miłosci/Herz der Liebe“ mit der von Kritikern hochgelobten Nachwuchs-Schauspielerin Justyna Wasilewska sein. Das Liebesdrama um ein Künstlerpaar und deren komplizierte Beziehung ist ein hochemotionales Meisterwerk, dessen Bildsprache fesselt und fasziniert.

Bekanntgegeben wird das Gesamtprogramm in Kürze! Eines steht aber jetzt schon fest: Beim großen Finale am 19. Mai im Nürnberger Staatstheater wird die Gruppe Pink Freud feinsten polnischen Jazz, durchzogen mit Rock, Punk, Jungle, Drum and Bass und experimenteller Elektronik, kredenzen. Außerdem wird es ein Gespräch über die aktuelle, brisante kulturpolitische Situation in Polen geben. Ein Fest für alle Cineasten und Polen-Liebhaber!

 
     

Eine Veranstaltung des Kulturzentrums im Krakauer Haus mit Partnern